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Die Theresienthaler Papierfabrik

 

ImageDie Theresienthaler Papierfabrik hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Ortes. Durch die Errichtung dieser Fabrik erfuhr der Ort einen wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung, mit der ein drastischer Bevölkerungsanstieg, vor allem durch Zuwanderung, zu verzeichnen war.


Mit der Verlagerung der Papiererzeugungsstätten, die sich mit der zunehmenden Bedeutung des Holzes als Rohstoff von der Mitte des 19. Jahrhunderts an ergab, entstanden auch im Tal der Ybbs eine ganze Reihe neuer Produktionsanlagen. Meist waren alte Mahlmühlen oder Eisenwerke, die nach und nach zu Holzschleiferein und Papierfabriken umgebaut wurden. Der erste Umbau dieser Art erfolgte 1867 bei der Hofmühle in Hausmening durch den Wiener Kaufmann Anton Pokorny. Gemeinsam mit dem Direktor der Neusiedler Papierfabrik Josef Hiebl kaufte Pokorny im gleichen Jahr auch die Haidmühle bei Hausmening, an deren Stelle 1869 bis 1870 die Theresienthaler Maschinenfabrik errichtet wurde. In den folgenden Jahre folgte der Ankauf der Mühle zu Kematen und der so genannten Stiefelmühle, die später ebenfalls in eine Papierfabrik umgebaut werden sollte. 1872 verkauften Pokorny und Hiebl ihre Besitzungen an der Ybbs an die damals gegründete „Zellulose- und Papierfabrikgesellschaft“, die durch die Herren Carl Ellissen und Paul Roeder vertreten war. Im Jahr 1874 gingen diese Werke schließlich in den Besitz der Kommanditgesellschaft der „Theresienthaler Papierfabrik“ von Ellissen - Roeder & Co“ über. Noch im gleichen Jahr wurde auch in Kematen eine Holzschleiferei eingerichtet, die 1881 bis 1882 erweitert und zu einer Papierfabrik umgebaut wurde.

Im Jahr 1907 wurde das Unternehmen der Theresienthaler Papierfabrik in eine Aktiengesellschaft mit einem Gesellschaftskapital von 6 Millionen Kronen umgewandelt. In der Folgezeit wurden nach und nach bedeutende Investitionen, wie eine neue Papiermaschine oder eine Francisturbine, vorgenommen.

Durch den Aktientausch gingen 1918 sämtliche Werksanteile der Theresienthaler Papierfabrik von Ellissen – Roeder & Co AG an die Neusiedler AG über.

 

Seit damals hat sich das Bild der Fabrik deutlich verändert. Es wurde in zahlreiche Neuerungen (neue Papiermaschinen, Palettenhochregallager,…), investiert. Seit dem Jahr 2004 gehört die Neusiedler zur Mondi Buissnes Paper Gruppe.

 

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