Klarinettenregister

 

Allgemeines

Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasintrumente. Sie hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet. Klarinettenspieler nennt man Klarinettisten.

 

Physik

Durch den Luftstrom, der vom Musiker in das Instrument geblasen wird, beginnt das am Mundstück befestigte Rohrblatt hin- und herzuschnellen. Die Luftsäule der Klarinette verhält sich wie eine gedackte Pfeife bei einer Orgel. Der daraus folgende halbierte Schwingungsweg führt dazu, dass die Klarinette, auch wenn sie ungefähr gleich groß ist wie eine Querflöte, beinahe eine Oktave tiefer klingt. Die Frequenz dieser Schwingung hängt einerseits von der Länge der geschlossenen Luftsäule im Korpus ab, die durch Öffnen und Schließen der Tonlöcher und Klappen verändert werden kann, wird aber andererseits auch durch den Lippendruck und die Blasstärke beeinflusst, mit denen man kleine Korrekturen der Tonhöhe vornehmen kann.

 

Geschichte

Schon in der Antike wurden verschiedene Instrumente mit einfachem Rohrblatt verwendet, die Klarinette selbst entwickelte sich aus dem Chalumeau, dass seinerseits aus Blockflöten entstanden sein dürfte, die mit einem anderen Mundstück versehen wurden.

Um 1700 begannen deutsche Instrumentenbauer das Chalumeau weiter zu entwickeln. Die bedeutendste Errungenschaft auf dem Weg zur Klarinette gelang dem deutschen Instrumentenbauer Johann Christoph Denner. Seine Weiterentwicklung der Chalumeau war die, dass er ein Instrument anfertigte, das mit einer Zusatzklappe zum Überblasen versehen war. Den nächsten wichtigen Entwicklungsschritt erfuhr die Klarinette, als im Jahre 1812 Ivan Müller, ein russischer Klarinettist, ein neuartiges Polster aus Leder verwendete, dass die Tonlöcher der Klarinettenklappen luftdicht abdeckte.

Hyacinthe Klosé entwarf 1839 eine völlig neue Anordnung der Löcher und Klappen, die stark von den von Theobald Böhm erstellten Berechnungen beeinflusst war, die dieser auf den Bau der Querflöte angewandt hatte. Nach ihm benannte er seine Erfindung auch Boehm-System. Die Böhmklarinette ist, vom deutschen Sprachraum abgesehen, das internationale Standardinstrument.

 

Die Wiener Klarinette

Die Wiener Klarinette ist ein für Österreich typisches Instrument. Sie unterscheidet sich von der deutschen Schwester dadurch, dass sie eine weitere Bohrung besitzt, dickere Wandstärken und eine andere Mundstücksbahn hat. Wiener Blätter sind breiter als deutsche Blätter. Die Wiener Klarinette verleiht den, neben den anderen Wiener Instrumenten, wie z.B. Wiener Oboe, Wiener Horn, Wiener Schlagwerk, udgl., den österreichischen Orchestern ihren typischen Klang. Die Wiener Instrumente basieren auf der Klangvorstellung, dass diese Instrumente einen volleren, weicheren Klang besitzen sollen und sich dadurch klanglich besser über den Orchesterklang legen.

Quelle: Wikipedia 2007 (http://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette)

 

Das Klarinettenregister des Musikvereins

 

 

Name

Eintritt

Ehrungen

Forstner Helmut
1968

EM des NÖBV - Gold (2008)

EM des NÖBV - Bronze (1984)
EM des NÖBV - Silber (1993)
Vereinsabzeichen in Silber (1984)
Vereinsabzeichen in Gold (1993)

Fragner Marlene 2006
Wilfort Kurt 1984 EM des NÖBV- Bronze (1995)
EM des NÖBV- Silber (2005)
Vereinsabzeichen in Silber (1995)
Vereinsabzeichen in Gold (2005)
Kandutsch Christian 1981 EM des NÖBV - Bronze (1995)
EM des NÖBV - Silber (2005)
Vereinsabzeichen in Silber (1995)
Vereinsabzeichen in Gold (2005)
Pertl Horst 1996 EM des NÖBV - Bronze (2012)
Vereinsabzeichen in Bronze (2005)
Vereinsabzeichen in Silber (2012)
Gutjahr Franz 1981 EM des NÖBV - Bronze (1995)
EM des NÖBV - Silber (2005)
Vereinsabzeichen in Silber (1995)
Vereinsabzeichen in Gold (2005)
Heiligenbrunner Karl 1964 EM des NÖBV - Bronze (1984)
EM des NÖBV - Silber (1992)
Vereinsabzeichen in Silber (1984)
Vereinsabzeichen in Gold (1992)
Kandutsch Kathrin
2009

Gutjahr Lisa
2009

Reif Florentina
2016

 

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